Die ULT AG hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Luft- und Kältetechnik (ILK) Dresden spezielle Absaug- und Filteranlagen für die Fertigung glasfaserverstärkter Kunststoffteile (GFK) entwickelt.

ult_absauganlage_gfkMit diesen Systemen können Styrol, Feinstäube und Späne mit glasigen Filamenten sowie klebrige Stäube aus der Prozessluft entfernt und hochgradig gefiltert werden. Diese luftgetragenen Schadstoffe können ernsthafte gesundheitliche Schäden bei Mitarbeitern hervorrufen und die Funktionalität der Prozessanlagen beeinträchtigen.

In Zusammenarbeit mit dem ILK Dresden wurden zum einen das Verhalten von Filtern und Filterhilfsmitteln untersucht und anschließend Lösungen entwickelt, um die entstehenden Gefahrstoffe hochgradig zu erfassen und abzuscheiden. Die Luftreinigungsanlage besteht aus zwei Stufen: Abreinigbare Patronenfilter werden als erste Stufe eingesetzt. Die nachgeschaltete zweite Stufe erfasst feinste Schwebstoffe unter Einsatz von HEPA-Filtern. Anschließend kann die gereinigte Luft als weiteres Plus für den Energiehaushalt wieder in den Arbeitsraum zurückgeführt werden.  

Eine besondere Anforderung an die entsprechende Filtertechnik stellt die Verarbeitung von Polyesterharzen und Glasfasern unter Beigabe von Füllstoffen dar. Auch das Thema Explosions- und Brandschutz musste bei der Geräteentwicklung einkalkuliert werden.
Das Ergebnis sind neu entwickelte Dosiereinrichtungen zur Bindung der aggressiven Polyestermischstaubpartikel, Verlängerung der Filterstandzeiten, Schutz der Leitungen und Aggregate vor Verschleiß, sowie signifikanten Kostensenkung.

 

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